Peerfeedback geben mit Leitfaden und “Gefühlskarten”

MethodePeerfeedback geben anhand von Leitfaden und Bildkarten
ZielKindergartenkinder lernen, sich gegenseitig konstruktives Feedback zu geben. Im Beispiel ist die fachliche Aufgabe: Räumliche Orientierung auf dem Papier trainieren, genaues Schauen und Beobachten beim Nachlegen von Bildern.
ZeitbedarfVorbereitung < 1h (Vorbereitung von Leitfaden und Bereitstellen der Bildkarten.)
Durchführung < 10 min (Kinder müssen gut angeleitet werden und Beispiele bekommen.)
Auswertung < 10 min (Altersgerecht geführt von einer Handpuppe können die Kinder im Kreis vereinzelt differenziert erzählen, wie es ihnen ergangen ist.)
MaterialLeitfaden „Was sage ich“, Bildkarten der Gefühlsmonster (glücklich, traurig, wütend, verwirrt)
Methode detailliertAufgabe: Kinder legen das Bild der Vorlage möglichst genau nach. Die Kinder haben bei früheren Anlässen dieselben Fertigkeiten schon trainiert. Sie kennen die Aufgabenstellung und das Vorgehen des Vor- und Nachlegens in diesem Setting. Einstieg: Mittels Feedbacks an eine Handpuppe, die ein Bild nachgelegt hat, wird den Kindern bewusstgemacht, dass es wichtig ist darauf zu achten, wie man etwas sagt. (Rufen Kinder «Fehler!», «ist die Handpuppe traurig.») Gemeinsam wird besprochen, wie man beim Peerfeedback-Geben vorgehen kann: 1. Positives sagen, 2. fragen, 3. Verbesserungsvorschläge machen Durchführung: Zu zweit an gleichem Vorlagetisch arbeiten, gegenseitig Feedback geben, wenn beide fertig sind. Hilfestellungen: Gemeinsam im Kreis mittels Handpuppe erzählen, wie man sich beim Feedback-Entgegennehmen gefühlt hat (Zuordnen mit Gefühlsmonstern).
Hinweise der LPMaterial einfach halten, um Kinder nicht zu überfordern. Zudem kann es helfen, wenn die Kinder zusätzliche Ideen bekommen, worauf sie beim Suchen von Verbesserungsvorschlägen achten können.
UrheberschaftDie Methode wurde entwickelt, erprobt und dokumentiert mit SuS aus dem Kindergarten.