Feedback macht Lernen sichtbar – auch in Klassenarbeiten

Ein Praxisbericht von Dr. Monika Wilkening, Gymnasiallehrerin und Mitglied der Arbeitsgruppe Lernen sichtbar machen

Im hier skizzierten Lernarrangement einer 8. Klasse Englisch wird gezeigt, wie formative Rückmeldungen von Mitlernenden und Lehrkraft weiteres Lernen optimieren können. Damit Lernen nicht mit der Klassenarbeit aufhört, wird darin eine Anschlussaufgabe gestellt, die es weiter fördern soll. Der Beitrag verdeutlicht ausserdem die drei Feedback-Ebenen «Aufgabe», «Lernprozess», «Selbstregulation».

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Lehren und Lernen hochschulspezifisch inszenieren

Ein Praxisbericht von Monika Wyss, Studienleiterin und Dozentin an der Hochschule Luzern

Was kann man heute über gute Lehre sagen? Wie kann der eigene Unterricht wirkungsvoll weiter entwickelt werden? Konkrete Antworten darauf suchen Dozierende der Hochschule Luzern (HSLU) im Weiterbildungsprogramm „Exzellenz in der Lehre. Inspiration und Werkstatt“. Dabei nehmen sie u. a. „Lernen sichtbar machen“ zur Hand (Hattie, 2015).

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Aus Fehlern lernen – ein kurzer Erfahrungsbericht

„Ein sicheres Umfeld für Lernende (und für die Lehrperson) ist ein
Umfeld, in dem Fehler willkommen sind und gehütet werden. Aus Fehlern – wie z. B., dass
man in die falsche Richtung oder noch nicht sicher genug in die richtige Richtung
geht – und dem Feedback, das sich daraus ergibt, lernen wir nämlich am meisten. In
gleicher Weise brauchen auch die Lehrpersonen ein sicheres Umfeld, in dem auch sie
durch
den Erfolg bzw. Misserfolg ihres Lehrens von anderen lernen.“
John Hattie (2015) Lernen sichtbar machen, S. 28

Ein Praxisbericht von Monika Pfister, Leiterin Netzwerk Luzerner Schulen*

Wenn wir Lernenden ermöglichen, prozesshaft zu lernen, ist es wichtig, dass man sie ausprobieren und eigene Strategien entwickeln lässt. Dazu benötigen sie Raum und Zeit, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Dieses Thema haben wir in einem Teilnetzwerk des freiwilligen Verbundes „Netzwerk Luzerner Schulen“ besprochen. Lassen wir Lernende aus Fehlern lernen? Wie gehen wir das an? Was sind unsere Erfahrungen?

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Aktivierung und schnelles Feedback mit der Kartenmethode

Die Alexander-von-Humboldt-Schule im hessischen Lauterbach ist ein Gymnasium, welches sich seit einigen Jahren verstärkt mit der Frage beschäftigt, wie die Qualität des Unterrichts weiter verbessert werden kann. Eine konstruktive Unterrichtsatmosphäre soll geschaffen und der Lernzuwachs der Lernenden soll erhöht werden, ohne die Lehrpersonen zusätzlich zu belasten. Dabei spielt das Schulmotto «Jeder Schüler ist uns wichtig» eine grosse Rolle. Im Ganztagskonzept der Schule sind neben verschiedenen sportlichen, musischen und künstlerischen Aktivitäten auch viele individuelle Förderkurse von Lernenden für Lernende zu finden.
Von Anne Marufke

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ticket2nature – Ein Erfahrungsbericht von Guido Wiegand

Der Faktor „Outdoor-/Erlebnispädagogik“ und seine Wirkung

outdoor_praxis-150x150Der Faktor Outdoor-/Erlebnispädagogik weist bei Lernen sichtbar machen (2013) einen starken Effekt (d=0,52) auf und zählt zu den wenigen Bildungsinterventionen, die einen langfristigen positiven, sogar ansteigenden Effekt haben. Gleichzeitig spielen Aspekte wie Herausforderungen begegnen, Feedback erhalten, kooperatives Lernen und Verbesserung der Selbstregulation zusammen mit eigenen Fähigkeiten eine Rolle.

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Ein Feedbackverfahren aus der Lehrerkonferenz breitet sich auf die Klassen aus

feedback-150x150Das Katholische Berufskolleg Gladbeck in der Trägerschaft des Johannes – Kessels – Akademie e.V. ist dem Diözesancaritasverband des Bistums Essen angeschlossen. Die Schule der Sekundarstufe II im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen beinhaltet zurzeit:

  • den Bildungsgang Kinderpfleger/in
  • den Bildungsgang Sozialhelfer/in
  • die Fachschule für Sozialpädagogik
  • den Bildungsgang Erzieher/in mit Allgemeiner Hochschulreife
  • die Fachoberschule Klasse 11 und 12

Leitidee ist dabei: „Der Mensch als Ganzes steht im Mittelpunkt.“

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Spiegel-Klassenzimmer

Das Christopher Whitehead Language College in Worcester ist ein College in den West Midlands in England mit über 1100 Lernenden.

Welche Ziele gesetzt wurden

spiegel-150x150Die empirische Forschung zeigt immer stärker, dass es sinnvoll ist, bei der Weiter- und Fortbildung von Lehrpersonen direkt im Klassenzimmer anzusetzen. Über das Unterrichten sprechen, von Kollegen lernen, “good practice” teilen und coaching Modelle entwickeln werden als wichtige Komponenten der Weiter- und Fortbildung angesehen (vgl. Hattie, 2013). So richtete das Christopher Whitehead Language College in Worcester (GB) mit dem Ziel das Lehren und Lernen an ihrer Schule sichtbar zu machen, ein Beobachtungs-Klassenzimmer ein.

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Oxley College

Das Oxley College ist eine Schule im Südosten von Australien mit über 400 Lernenden, vom Kindergarten bis zum 12. Schuljahr (K-12).

Welche Ziele gesetzt wurden

college-150x150Als übergeordnetes Ziel strebt das Oxley College an, junge Leute auf das Leben vorzubereiten. Um das zu erreichen, nutzen die Lehrpersonen John Hatties Ansatz des „Visible Learning“ – Deutsch: Lernen sichtbar machen. Sie sollen ihre Schülerinnen und Schüler befähigen, ihr eigenes Lernen zu reflektieren und es somit sichtbar zu machen. Der Fokus liegt bei der Sammlung von Daten um das Lernen zu verbessern, auf inspirierten Lehrerinnen und Lehrern sowie beim Einsatz von effizientem Feedback als Werkzeug, um das Lernen vorwärts zu bringen.

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