Aus Fehlern lernen – ein kurzer Erfahrungsbericht

„Ein sicheres Umfeld für Lernende (und für die Lehrperson) ist ein
Umfeld, in dem Fehler willkommen sind und gehütet werden. Aus Fehlern – wie z. B., dass
man in die falsche Richtung oder noch nicht sicher genug in die richtige Richtung
geht – und dem Feedback, das sich daraus ergibt, lernen wir nämlich am meisten. In
gleicher Weise brauchen auch die Lehrpersonen ein sicheres Umfeld, in dem auch sie
durch
den Erfolg bzw. Misserfolg ihres Lehrens von anderen lernen.“
John Hattie (2015) Lernen sichtbar machen, S. 28

Ein Praxisbericht von Monika Pfister, Leiterin Netzwerk Luzerner Schulen*

Wenn wir Lernenden ermöglichen, prozesshaft zu lernen, ist es wichtig, dass man sie ausprobieren und eigene Strategien entwickeln lässt. Dazu benötigen sie Raum und Zeit, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Dieses Thema haben wir in einem Teilnetzwerk des freiwilligen Verbundes „Netzwerk Luzerner Schulen“ besprochen. Lassen wir Lernende aus Fehlern lernen? Wie gehen wir das an? Was sind unsere Erfahrungen?

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Beziehungspflege per E-Mail: Zurückhaltende Lernende erreichen

Im Deutschunterricht an einer kantonalen Fachmittelschule sollen sich möglichst alle Schülerinnen und Schüler mit freiwilligen und gehaltvollen Wortmeldungen in Diskussionen im Klassenverband beteiligen. Die gewählte Unterrichtsintervention soll bewirken, dass sich auch bisher unbeteiligte Schülerinnen und Schüler eher zu Wort melden. Von Paul Seiler

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Supervision: Die Perspektive der Lernenden produktiv nutzen

Als Schulpsychologin mit über zwölfjähriger Erfahrung habe ich diverse Supervisionsgruppen geleitet bzw. leite solche, in denen entweder Lehrpersonen einer einzigen Schule oder verschiedener Schulen bzw. Schulformen teilnehmen. Supervisionsangebote gibt es auch für Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Untersuchungsergebnisse sowie die Schlussfolgerungen von Lernen sichtbar machen fordern eine Kultur, «in der Lehrkräfte mehr Zeit gemeinsam mit der Planung und ihrer kritischen Auseinandersetzung verbringen und in der sie in Lehrergruppen zusammenarbeiten, um die empirischen Belege ihrer Wirkungen bei den Lernenden zu interpretieren» (Hattie 2014, S. 194). Von Friederike Dushe

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Lehrer-Schüler-Beziehung – Ein Kurzinterview mit Gian Bollinger

Gian Bollinger ist Lehrperson (3. Klasse) an der Primarschule Liestal (BL). In einem Kurzinterview mit der Redaktion Lernen sichtbar machen sprach er über seine Erfahrungen bezüglich der Gestaltung und Wirkung der Lehrer-Schüler-Beziehung.

„Ich versuche eine positive Fehlerkultur
im Klassenzimmer
 vorzuleben.“

Gian Bollinger

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