Aktivierung und schnelles Feedback mit der Kartenmethode

Die Alexander-von-Humboldt-Schule im hessischen Lauterbach ist ein Gymnasium, welches sich seit einigen Jahren verstärkt mit der Frage beschäftigt, wie die Qualität des Unterrichts weiter verbessert werden kann. Eine konstruktive Unterrichtsatmosphäre soll geschaffen und der Lernzuwachs der Lernenden soll erhöht werden, ohne die Lehrpersonen zusätzlich zu belasten. Dabei spielt das Schulmotto «Jeder Schüler ist uns wichtig» eine grosse Rolle. Im Ganztagskonzept der Schule sind neben verschiedenen sportlichen, musischen und künstlerischen Aktivitäten auch viele individuelle Förderkurse von Lernenden für Lernende zu finden.
Von Anne Marufke

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Beziehungspflege per E-Mail: Zurückhaltende Lernende erreichen

Im Deutschunterricht an einer kantonalen Fachmittelschule sollen sich möglichst alle Schülerinnen und Schüler mit freiwilligen und gehaltvollen Wortmeldungen in Diskussionen im Klassenverband beteiligen. Die gewählte Unterrichtsintervention soll bewirken, dass sich auch bisher unbeteiligte Schülerinnen und Schüler eher zu Wort melden. Von Paul Seiler

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Advance Organizer und Concept-Mapping – wirkmächtige Unterrichtsmethoden

Dr. Anke Meyer ist Studienrätin am Berufskolleg Lübbecke, einer Bündelschule im dualen Bildungssystem. Sie unterrichtet Sozialpädagogik an der Fachschule für Sozialpädagogik (Berufsausbildung zur Kindergartenlehrperson, Anm. d. R.) sowie Deutsch / Kommunikation und Erziehungswissenschaften an der Fachoberschule Gesundheit und Soziales. In einem Interview mit der Redaktion Lernen sichtbar machen berichtet sie über den Einsatz von Advance Organizer und Gruppen-Mindmaps als Unterrichtsmethoden, die das Lernen in ihrem Unterricht sichtbar machen lässt.
Von Helena Follmer

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Das Potential der Lehrerweiterbildung – und was man dabei beachten muss

Lange Zeit lag der Fokus in der Lehrerbildung auf der ersten und zweiten Phase: das universitäre Studium und  der daran anschließende Vorbereitungsdienst. Mittlerweile liegt hierzu eine Vielzahl an Modellen vor, über deren  Effektivität bis heute nur wenig bekannt ist, und zu denen dringender Forschungsbedarf besteht.
Von Klaus Zierer

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Lehrerausbildner geben Berufsgeheimnisse weiter – mit Metalog

Unterrichten ist mehr als die Umsetzung einer Vorbereitung. Auch die besten Drehbücher müssen in der konkreten Unterrichtssituation interpretiert, angepasst und manchmal völlig umgestellt werden. Erfahrene Lehrpersonen tun das selbstverständlich und regelmässig aus der Einschätzung der Situation heraus. Ein Beobachter würde kaum etwas davon bemerken. Doch wie können wir solche «Berufsgeheimnisse» unseren jungen Kolleginnen und Kollegen weitergeben?
Von Jürg Brühlmann

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Lehrpersonen gestalten Weiterbildung für Lehrpersonen – das kommt an

An der Schule Mellingen-Wohlenschwil konzipieren Lehrpersonen für Lehrpersonen interne Weiterbildungen. Auch die Organisation und Durchführung liegt in den Händen der Lehrpersonen. Der fächer- und stufenübergreifende Austausch über die Praxis sowie Lernen sichtbar machen als inhaltlicher Fokus standen im Mittelpunkt der Weiterbildung.
Von Monique Struck

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Supervision: Die Perspektive der Lernenden produktiv nutzen

Als Schulpsychologin mit über zwölfjähriger Erfahrung habe ich diverse Supervisionsgruppen geleitet bzw. leite solche, in denen entweder Lehrpersonen einer einzigen Schule oder verschiedener Schulen bzw. Schulformen teilnehmen. Supervisionsangebote gibt es auch für Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Untersuchungsergebnisse sowie die Schlussfolgerungen von Lernen sichtbar machen fordern eine Kultur, «in der Lehrkräfte mehr Zeit gemeinsam mit der Planung und ihrer kritischen Auseinandersetzung verbringen und in der sie in Lehrergruppen zusammenarbeiten, um die empirischen Belege ihrer Wirkungen bei den Lernenden zu interpretieren» (Hattie 2014, S. 194). Von Friederike Dushe

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Lehrer-Schüler-Beziehung – Ein Kurzinterview mit Gian Bollinger

Gian Bollinger ist Lehrperson (3. Klasse) an der Primarschule Liestal (BL). In einem Kurzinterview mit der Redaktion Lernen sichtbar machen sprach er über seine Erfahrungen bezüglich der Gestaltung und Wirkung der Lehrer-Schüler-Beziehung.

„Ich versuche eine positive Fehlerkultur
im Klassenzimmer
 vorzuleben.“

Gian Bollinger

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Lesson Study – eine Form kooperativer und evidenzbasierter Unterrichtsreflexion

Ein Bericht von Roland Knoblauch, Fachberater für Schulentwicklung  und Fortbildner für Berufliche Schulen in Baden-Württemberg.

Lesson Study ist eine ideale Form, das Lernen durch die Augen der Schülerinnen und Schüler zu sehen (vgl. Hattie 2013) und damit den Unterricht gemeinsam weiterzuentwickeln. Lesson Study bedeutet sinngemäß übersetzt Unterrichtserforschung: Eine Gruppe von Lehrkräften – meist mit einem gemeinsamen fachlichen Hintergrund – wertet Unterrichtserfahrungen aus und leitet daraus Fragestellungen bzw. Ziele für die Weiterentwicklung des Unterrichts ab. Für diese Fragestellungen bzw. Ziele werden am Beispiel einer Unterrichtsstunde gemeinsam Lösungen entwickelt und im Unterricht erprobt. Durch die Beobachtung des Schülerlernens wird die Wirkung des gemeinsam erstellten Unterrichtskonzepts untersucht. Die durch die Beobachtung gewonnenen Daten können für eine Weiterentwicklung dieses Unterrichtskonzepts genutzt werden.

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ticket2nature – Ein Erfahrungsbericht von Guido Wiegand

Der Faktor „Outdoor-/Erlebnispädagogik“ und seine Wirkung

outdoor_praxis-150x150Der Faktor Outdoor-/Erlebnispädagogik weist bei Lernen sichtbar machen (2013) einen starken Effekt (d=0,52) auf und zählt zu den wenigen Bildungsinterventionen, die einen langfristigen positiven, sogar ansteigenden Effekt haben. Gleichzeitig spielen Aspekte wie Herausforderungen begegnen, Feedback erhalten, kooperatives Lernen und Verbesserung der Selbstregulation zusammen mit eigenen Fähigkeiten eine Rolle.

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