Newsletter 28 / 21

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Im zweiten Newsletter des Jahres 2021 erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Lernen sichtbar machen mit dem Luuise-Prinzip bereits in der Ausbildung von Lehrpersonen gelingen kann. Im Kooperationsprojekt SELLF der PH Bern und der PH FHNW entwickeln Studierende lehrend und lernend ihren Fachunterricht.
Der Bericht der PH Weingarten thematisiert Gelingensbedingungen von Fortbildungen und wie dies im Projekt PROFI u.a. mit «Lesson Study» umgesetzt wird.
Ausserdem finden Sie den Hinweis auf ein aufgezeichnetes Referat von Wolfgang Beywl mit dem Titel «Evaluation und Unterrichtsentwicklung – Hand in Hand statt nebeneinander», Hinweise auf Veranstaltungen, neue Kursangebote sowie weitere Anregungen, um sich in die Themen von Lernen sichtbar machen zu vertiefen.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Schuljahresabschluss sowie spannende Lektüre in diesem Newsletter und auf www.lernensichtbarmachen.ch. Leiten Sie den Newsletter gerne weiter.

Wolfgang Beywl                                               Janine Strasser
Co-Projektleiter                                               Redaktion


SELLF: Unterrichtsentwicklung in der Grundausbildung anlegen nach dem Luuise-Prinzip

Wie kann fremdsprachendidaktische Unterrichtsentwicklung bereits in der Ausbildung von Lehrpersonen ressourcenschonend angelegt werden? Inwieweit können durch individualisierte Entwicklungsprojekte fachdidaktische Lernprozesse praxisnah gefördert werden?
Im Projekt SELLF entwickeln Studierende lehrend und lernend ihren Fachunterricht. Das etablierte Weiterbildungsverfahren LUUISE wurde für den Einsatz in der Grundausbildung im Studienjahr 2019/2020 angepasst.
Die Erfahrungen aus dem Projekt zeigen, dass SELLF durch die Vernetzung von praktischen Fragestellungen mit theoriebasierten Konzepten zur Vertiefung von fremdsprachendidaktischen Kompetenzen beitragen kann. SELLF ist ein Kooperationsprojekt der PH Bern und der PH FHNW. In diesem Bericht erhalten Sie ausführliche Informationen.
Bei weiterführenden Fragen geben die Initiantinnen des Projekts gerne weitere Auskunft: Franziska Gobat, Kathrin Pirani, Meike Raaflaub und Brigitte Reber.


Fortbildung wirkt… wenn alles passt! – Wie Lehrkräfte individuell und kooperativ mit Fortbildung ihren Unterricht weiterentwickeln können

Bericht von Anja Heinrich-Dönges; Carina Rübsamen; Petra Duske; Holger Weitzel; Bernd Reinhoffer (Pädagogische Hochschule Weingarten)

Wie wirkt Fortbildung? – oder Warum wirkt Fortbildung so oft nicht? Diesen Fragen geht der Beitrag von Mitarbeitenden der Pädagogischen Hochschule Weingarten nach. Die Verfassenden des Berichts regen an, bei Weiterbildungen unterrichtliche Anliegen von Lehrpersonen und die Rahmenbedingungen vor Ort aufeinander abzustimmen. So soll umsetzungsunterstützende Fortbildung in Formaten stattfinden, die teilnehmenden-orientiert angelegt ist: hinsichtlich der Inhalte (individuelle professionelle Kompetenz) aber auch der Umsetzungsmöglichkeiten (schulische und kooperative Rahmenbedingungen). Wie solche Fortbildungen aufgebaut und durchgeführt werden können und wie dies im Projekt PROFI bereits umgesetzt wird, erfahren Sie in diesem Beitrag.


Zum Vertiefen I: Evaluation und Unterrichtsentwicklung – Hand in Hand statt nebeneinander

Eröffnungsvortrag von Wolfgang Beywl zum Fachtag am 12.2.2021: Unterricht und Schule selbst erforschen. Feedback und Evaluation in der Praxis. Veranstaltet vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI Hamburg) und dem Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ)

Mit Feedback und Evaluation wird in der schulischen Praxis häufig die Vorstellung verbunden, dass dadurch dem Kerngeschäft von Schule Zeit verloren gehe. In diesem Vortrag sollen zeitsparsame Vorgehensweisen vorgestellt werden, die Mut machen, Unterricht und Schule so zu untersuchen, dass nützliche Ergebnisse generiert werden: Handhabbar und mit einem Mehrwert für das „Kerngeschäft“. Geht es um den eigenen Unterricht, so kann beispielsweise das Verfahren LUUISE helfen, wiederkehrende „Knacknüsse“ im täglichen Unterrichten unter die Lupe zu nehmen und gemeinsam mit den Lernenden anzugehen. Neben diesem unterrichtsintegrierten Zugang kann auf Ebene der Schule die schulentwicklungsintegrierte Evaluation als „schlankes“ und effektives Verfahren eingesetzt werden. Beide Verfahren wurden im Projekt Lehren und Lernen sichtbar machen entwickelt.
Im Vortrag werden sowohl grundsätzliche Fragen geklärt als auch konkrete und gut umsetzbare Beispiele vorgestellt. Hier gelangen Sie zum aufgezeichneten Referat von Wolfgang Beywl.


Veranstaltungshinweise:

«Bildungsforschung und Bildungspraxis auf Augenhöhe – so funktioniert’s!
Mittwoch, 15. September 2021: Tagung von profilQ mit einem Beitrag der Pilotschule GSR Aesch aus dem Projekt Lehren und Lernen sichtbar machen (LLSM). Hier können Sie sich anmelden.

«Methodenbörse: Voneinander lernen und Lernen sichtbar machen»
Bei diesem Online-Angebot stellen sich Lehrpersonen in kurzen Austauschsequenzen gegenseitig Methoden vor, mit denen sie Knacknüsse in ihrem Unterricht lösen. Sie erweitern ihr Repertoire, um Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und deren Motivation und die Lernresultate zu stärken. Die zweite Durchführung startet im Oktober.

«Luuise – eine unterrichtswirksame Weiterbildung»
Blended-Learning-Kurs ab Mittwoch, 10. November 2021. Informationen finden Sie hier.

«Visionen für den eigenen Unterricht angehen»
Mittwoch, 10. November 2021 und Mittwoch, 26. Januar 2022. Informationen finden Sie hier.

«Unterrichtsentwicklung mit Hattie So geht "Lernen sichtbar machen"»
Freitag, 26. November 2021: Vortrag von Wolfgang Beywl am Deutschen Schulleiterkongress

Vormerken: Im kommenden Schuljahr wird ein mehrteiliger Input zum Thema «LLSM an der Schule einführen und verankern» angeboten. Der praxisnahe Kurs bietet Schulleitenden und Lehrpersonen mit übertragenen Leitungsaufgaben Gelegenheit, Vorgehensweisen und Wirkweisen von Lehrern und Lernen sichtbar machen kennenzulernen sowie die Verknüpfung mit Themen der eigenen Schule zu prüfen. Weiter Informationen folgen im nächsten Newsletter.


Zum Vertiefen II


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