LLSM NL 41: John Hattie live am 18. März, 14:00 bis 17:00 Uhr zu «Lernen sichtbar machen

PDF zum Herunterladen

Newsletter Nr. 41, Februar 2026

Liebe Lesende

Erfahren Sie live aus erster Hand, wie Lernen sichtbar wird, und welche Faktoren für die Steigerung des Lernerfolgs kombiniert werden können.

Wolfgang Beywl                                   Kathrin Pirani                                       Aida Berisha
Co-Projektleiter                                    Co-Projektleiterin                                  Redaktion

  • Was beim Lernen wirklich wirkt – Präsenz- und Online-Event mit John Hattie und Janet Clinton
  • Einführungstext zum freien Download auf PeDOCS

Top-Event an der PH FHNW: Fostering School Success Through Visible Learning

Team LLSM

Am 18. März 2026, 14:00 bis 17:00 Uhr findet im Campus-Saal der PH FHNW in Brugg-Windisch ein spannender Publikumsanlass statt. Es geht um die Frage, wie Lernen durch Sichtbarmachen wirksamer gestaltet werden kann. Das Event findet vor Ort statt und wird via Live-Stream übertragen. Angesprochen werden alle, die sich für evidenzbasierte Schul- und Unterrichtsentwicklung interessieren.

Wir freuen uns, zwei international führende Bildungsforschende begrüssen zu dürfen:

John Hattie, einer der weltweit meistzitierten Bildungsforscher, hat mit seinen Meta-Synthesen (von über 2’100 Meta-Analysen mit mehr als 130’000 Studien) das weltweite Forschungswissen zu Schule und Unterricht aufbereitet. Seine Bücher Visible Learning (2009) und Visible Learning – The Sequel (2023; deutsch: 2024) haben global Impulse für evidenzbasierte Schul- und Unterrichtsentwicklung gesetzt.

Janet Clinton, Professorin für Evaluation an der University of Melbourne, ist eine der führenden Stimmen für evidenzbasierte Praxis und wirksame Personalentwicklung im Schulbereich. Mit über 120 internationalen Evaluationsprojekten bringt sie umfassende Erfahrung dazu mit, wie Schulen systematisch und nachhaltig für höhere Lernwirksamkeit sowie ein für Lernende und Lehrende gutes Lernklima sorgen können.

Am 18. März steht das Konzept des Visible Learning im Zentrum. John Hattie zeigt auf, wie wirkmächtige Faktoren durch Schulleitungen und Lehrpersonen so kombiniert werden können, dass hohe Erwartungen erfüllt und anspruchsvolle Ziele erreicht werden. Ein Schlüssel hierfür ist, Lernen für alle Beteiligten durch Daten und Belege sichtbar zu machen. Zu einem evaluativen Unterricht gehören klare Lernziele und Erfolgskriterien, gekonntes Feedback und Förderung von Kompetenzen, die Lernenden ermöglichen, ihre Lernprozesse aktiv und selbstgesteuert zu gestalten. In die Veranstaltung integrierte Praxisbeispiele aus Schweizer Schulen zeigen, wie diese Ansätze erfolgreich umgesetzt werden.

Online gestellte Publikums-Fragen werden Live oder im Nachgang im Bericht zur Veranstaltung beantwortet.

Eventdetails

Datum: Mittwoch, 18. März 2026, 14.00–17.00 Uhr
Sprache: Englisch – mit deutschsprachigen Teilübersetzungen
Präsenzveranstaltung: Pädagogische Hochschule FHNW, Campus-Saal Brugg-Windisch, direkt am SBB-Bahnhof Brugg (begrenzte Platzzahl)
Kosten: bei Präsenzteilnahme: 15 Schweizer Franken
Anmeldung: über diese Seite
Online-Streaming: kostenlose Teilnahme ohne Anmeldung – den Link finden Sie spätestens am 15. März auf der Tagungs-Webseite

Transparenz erhöhen – Unterrichtswirksamkeit steigern

Team LLSM

Das auf PeDOCS herunterladbare Nachwort zu Hatties «Illustriertem Leitfaden: Lehren und Lernen sichtbar machen» klärt die Intention des erweiterten Sichtbarmachens und macht dessen Forschungsbasis zugänglich.

Der Titel der englischsprachigen Originalpublikation wird von „Visible Learning“, auf das Lernen bezogen, auf das „Lehren sichtbar machen“ erweitert. Sowohl Lernprozesse als auch Unterrichtsgestaltung sollen transparent werden – für Lernende, Kollegium und z. B. Eltern. Sichtbarkeit entsteht durch unterrichtsintegrierte Selbstevaluation mit Nachweisen zu Lehraktivitäten, die durch professionelle Lerngemeinschaften genutzt werden. So sollen noch öfter Lernfortschritte ausgelöst werden, die über das Übliche hinausgehen.

Für den Leitfaden sind von den im Update vom Februar 2026 enthaltenen 440 Einflussfaktoren aus John Hatties Datenbank MetaX 103 ausgewählt. Sie werden nach ihrer Beeinflussbarkeit fünf Gruppen zugeordnet: Die mit 46 Faktoren grösste Gruppe beinhaltet Methoden und Interventionen von Lehrpersonen, die bis auf zwei alle positiv auf das Lernen einwirken, oft sogar kurzfristig. Ausserdem wird eine Interpretationshilfe zu den statistischen Kennwerten der Faktoren gegeben.

Im Nachwort wird unterstrichen, dass die Wirksamkeit der Faktoren stark vom Kontext abhängt. Nur das ‘evaluativ denkende’ pädagogische Fachpersonal vor Ort kann die optimale Kombination steuerbarer Einflussfaktoren bestimmen.


Kontakt


Wir freuen uns auch weiterhin, mit den Lesenden des Newsletters in Kontakt zu sein: Schreiben Sie uns mit Ihren Anliegen an.

Bewerten Sie unten den Newsletter.  Wir freuen uns über ein Feedback.

Bitte bewerten Sie diesen Newsletter.
Wie stark stimmen Sie den Aussagen zu?