Aus Fehlern lernen – ein kurzer Erfahrungsbericht

„Ein sicheres Umfeld für Lernende (und für die Lehrperson) ist ein
Umfeld, in dem Fehler willkommen sind und gehütet werden. Aus Fehlern – wie z. B., dass
man in die falsche Richtung oder noch nicht sicher genug in die richtige Richtung
geht – und dem Feedback, das sich daraus ergibt, lernen wir nämlich am meisten. In
gleicher Weise brauchen auch die Lehrpersonen ein sicheres Umfeld, in dem auch sie
durch
den Erfolg bzw. Misserfolg ihres Lehrens von anderen lernen.“
John Hattie (2015) Lernen sichtbar machen, S. 28

Ein Praxisbericht von Monika Pfister, Leiterin Netzwerk Luzerner Schulen*

Wenn wir Lernenden ermöglichen, prozesshaft zu lernen, ist es wichtig, dass man sie ausprobieren und eigene Strategien entwickeln lässt. Dazu benötigen sie Raum und Zeit, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Dieses Thema haben wir in einem Teilnetzwerk des freiwilligen Verbundes „Netzwerk Luzerner Schulen“ besprochen. Lassen wir Lernende aus Fehlern lernen? Wie gehen wir das an? Was sind unsere Erfahrungen?

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Klarheit der Lehrperson

Ein Erfahrungsbericht zum bewussten Sprachgebrauch und zur Förderung der Klarheit der Lehrperson

Klarheit-der-Lehrperson-Sprechblasen-150x150Ich bin Berufsschullehrerin und seit drei Jahren als Dozentin für Kommunikation in der Ausbildung von Lehrkräften tätig. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis zum Thema „gutes Lernen und Lehren“ ist mein tägliches Ziel, deshalb sprechen mir die Ergebnisse der umfassenden Studie zu „gutem Unterricht“ aus dem Herzen. Die „enorme Einflussmöglichkeit der Lehrperson… und die Wichtigkeit, beharrlich zu fragen, was die Lehrintentionen, gefasst als gewünschte Outcomes, sind“ (1), bestärken meine eigenen Erfahrungen im Unterricht sowie in der Lehrerausbildung.

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Oxley College

Das Oxley College ist eine Schule im Südosten von Australien mit über 400 Lernenden, vom Kindergarten bis zum 12. Schuljahr (K-12).

Welche Ziele gesetzt wurden

college-150x150Als übergeordnetes Ziel strebt das Oxley College an, junge Leute auf das Leben vorzubereiten. Um das zu erreichen, nutzen die Lehrpersonen John Hatties Ansatz des „Visible Learning“ – Deutsch: Lernen sichtbar machen. Sie sollen ihre Schülerinnen und Schüler befähigen, ihr eigenes Lernen zu reflektieren und es somit sichtbar zu machen. Der Fokus liegt bei der Sammlung von Daten um das Lernen zu verbessern, auf inspirierten Lehrerinnen und Lehrern sowie beim Einsatz von effizientem Feedback als Werkzeug, um das Lernen vorwärts zu bringen.

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